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Jahresrückblick 2014

Und wieder ein Jahr vorbei. Ich bin nicht sicher, ob das gut oder schlecht ist, aber das wird sich mit Sicherheit bald herausstellen. Nun aber zunächst ein Blick zurück. Dieser Jahresrückblick beinhaltet genau die gleichen Fragen wie letztes Jahr, sie erschienen mir umfassend und interessant genug, um wieder aufgegriffen werden zu können ;)

Was wirst du an 2014 vermissen?
Die relative Entspanntheit in der Schule – jetzt geht’s an die Abiprüfungen- und die Zeit, die blieb, bis Entscheidungen getroffen werden müssen. Die Sommerferien!

Wer oder was hat dich wirklich überrascht?
Zwei meiner jetzt sehr engen Freunde – tatsächlich dachte ich nicht, dass wir uns wirklich verstehen würden. Mein Jungsgeschmack, der mich eigentlich nicht mehr überraschen sollte. Dass ich doch mehr Offenheit besitze, als ich dachte.

Welche Person hast du enttäuscht?
Jemand fühlte sich von mir enttäuscht, da dies allerdings auch umgekehrt gilt, ist das für mich null und nichtig.

Welcher Streit ist gut ausgegangen?
„Gut“ lässt sich auf verschiedenste Weisen definieren. Es gab einen großen Streit, wegen dem eine ehemals sehr sehr enge Freundschaft zerbrochen ist. Und das ist unglaublich gut.

Was hast du verloren oder gefunden?
Verloren: einen guten Freund. Ein Armband. Meine Zeltstangen (eher wurden sie gestohlen..). Außerdem die Freude am Leben für eine ganze Zeit.
Gefunden: Zuversicht. Freunde. Optionen für die Zukunft. Einsichten.

Welchen Wunsch hast du dir erfüllt?
Eine Reise nach Amerika. San Francisco, Los Angeles, Washington, Boston, New York. So toll!

Welchem Vorsatz bist du treu geblieben?
Jeden Tag knapp zusammengefasst aufzuschreiben. Mir nichts vorzunehmen, was nicht tatsächlich realistisch ist. Meine Hausaufgaben erledigen. Viel unterwegs sein.

Welche neuen Freunde hast du neu gewonnen?
Meine Rock am Ring-Leute gehören mittlerweile zu meinen Lieblingsmenschen. Einen Kerl von etwas weiter weg. Einen Kerl von wirklich nah dran. Und noch ein paar mehr.

Was war dein glücklichster Tag?
Puh. Gute Frage. Eventuell der Sonntag von Rock am Ring. Halloween vielleicht auch.

Was war der traurigste Moment?
Davon gab es zu viele, um sie zu nennen oder einen besonders herauszustellen.

Was war dein größter Erfolg?
Wieder aufzustehen, nachdem mich jemand so enttäuscht hat wie niemand zuvor.

Was war deine bitterste Niederlage?
Vermutlich einzusehen, dass es Dinge gibt, die ich allein nicht schaffen kann.

Worauf bist du stolz?
Mein Erwachsenwerden in einigen Hinsichten. Einige Überwindungen. Und dass ich endlich wieder mehr lese.

Worin bist du stärker geworden?
Meine „Say Fuck You and smile“-Mentalität ist stärker als vorher. Ansonsten… hm.

Welcher Abschied fiel dir schwer?
Nur einer. Und über den freue ich mich mittlerweile unglaublich.

Was sollte sich 2015 im Allgemeinen ändern, nicht nur in deinen Leben?
Auch dieses Jahr glaube ich nicht an den Weltfrieden. Weniger Fernsehwerbung fände ich immer noch recht nett. Ansonsten würde ich mich über weniger Engstirnigkeit in einigen Teilen der Bevölkerung sehr freuen.

Was wünschst du dir im Jahr 2015?
Das Abi zu schaffen, und zwar mit akzeptablem Schnitt. Danach etwas zu machen, was mich glücklich macht. Außerdem haltende Freundschaften und natürlich Glück und Gesundheit. The same procedure as every year.

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…und endlich frei. Zocken, lesen, Musik und sonst?

Ich glaube, ich hatte Ferien noch nie so nötig wie jetzt. Das letzte Schuljahr ist tatsächlich unbemerkt immer anstrengender geworden, man arbeitet viel und hat dazu noch wirklich keine Lust mehr. Round about 100 Tage noch, dann ist’s endlich vorbei.
Die letzte Zeit über blieb kaum Zeit zum Bloggen, und wenn mal welche war, hatte ich anderes im Kopf. Stress, wuhu! Ein kleiner Rückblick:

Weihnachten rückte immer näher. Der Geschenkwahn nahm zu. Mittlerweile habe ich ihn recht gut im Griff: Mit Freunden ist abgesprochen, dass wir uns nichts schenken, und die Familie ist versorgt. Meine Mutter bekommt einen Kalender mit 52 Fotos aus England, mein Vater ein Fotoalbum unserer USA-Reise im Sommer, meine Oma ein paar schöne Wäscheklammern (ja wirklich!) und meine Großeltern zwei Teetassen.

Zwischenzeitlich hab‘ ich mal wieder angefangen zu zocken. Freunde zu haben, die damit gefühlt den ganzen Tag verbringen, inspiriert ein wenig dazu ;). Deshalb finden sich jetzt Minecraft, The Walking Dead, Garry’s Mod, Portal, Left4Dead und Co auf der Festplatte meines PCs wieder. Tatsächlich bin ich richtig schlecht! Trotzdem macht’s großen Spaß. Und ein paar Nerds durch die Anwesenheit eines Mädchens auf den Servern zu erschrecken ist doch schon recht lustig ;).

Außerdem lese ich derzeit das neunte von bisher zehn „Das Lied von Eis und Feuer“-Büchern (Game of Thrones). Bald kann ich spoilern, also seid nett zu mir! Tatsächlich hatte ich nicht damit gerechnet, die Schriftfassung so toll zu finden, aber wie George R. R. Martin die Figuren, Gegenden und Situationen im Allgemeinen beschreibt und aufleben lässt, ist wirklich ein beeindruckendes Meisterwerk der Schreibkunst. Wer die Serie mag (und freiwillig mehr als zwei Sätze am Stück liest) wird die Bücher lieben.

Papa Roach und Fall Out Boy, zwei meiner Lieblingsbands, werden, wie bekannt, im Januar neue Alben rausbringen und veröffentlichen jeweils schon Songs, die den Stress der letzten Zeit häufig durch die dadurch entstehende Vorfreude gemildert haben.
Bei Fall Out Boy bin ich leider ein wenig enttäuscht. „American Beauty/American Psycho“ ist ein nettes Lied, aber erreicht nicht die Ebene, für die ich die Band so liebe, ähnlich, wenn auch etwas besser, verhält es sich mit „The Kids are’t Alright.

Papa Roach hingegen macht mich richtig glücklich. „Face Everything And Rise“, „Warriors“ und „Just As Broken As Me“ klingen klasse, wenn auch etwas ähnlich, und die Texte sind typisch PRoach, aufbauend und stark.

Warum auch immer sie Autos im Video so herausheben mussten… Männer…!

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Gitarrentheorie. Die meisten Mädchen dürften mir hier zustimmen – ein Typ mit Gitarre wirkt gleich 10x attraktiver. Ob nun Akustik oder E ist Geschmackssache, wichtig ist nur, dass er halbwegs spielen kann. Die Theorie blieb bisher unwiederlegt!

… und nun? Zweieinhalb Wochen frei. Endlich. Wie jedes Jahr werde ich die Weihnachtsfeiertage mit meiner Familie verbringen, viel zu viel und viel zu gut essen, hoffentlich ein paar nette Geschenke verschenken und bekommen und eine entspannte Zeit haben. An Silvester wird vermutlich mit den Nerds DSA gespielt, ein Pen and Paper, das unglaublicherweise höllischen Spaß macht. Zwischendrin treffe ich mich mit Freundinnen, die ich sonst selten sehe, und schaue mir den Hobbit im Kino an. Danach wird’s aber wieder ernst. Die Abiprüfungen sind zu bald, in den Ferien wird gelernt, bzw zumindest sondiert und sortiert, sonst wird das nichts mehr in diesem Leben. Aber zuerst mal nichts tun. Genau… jetzt.

Nachträglich – Besuch an der Richmond University

Vor wenigen Wochen war ich am Tag der offenen Tür in London, Richmond, um mir die dortige Uni anzuschauen. Das Programm, mit dem ich dort ein halbes oder ganzes Jahr verbringen könnte, wird immer interessanter. Ich hätte keine Fächerbindung, sondern könnte ausprobieren, was auch immer ich möchte. Eine Vertreterin der Uni habe ich schon in Deutschland kennengelernt, sie ist äußerst nett.

Mein Besuch auf dem Campus in Richmond hat den guten Eindruck bestätigt. Er ist kleiner als vermutet, aber wirklich schön. Die Kursräume sind auch eher klein und schlicht, aber das spricht für kleine Kurse. Die Cafeteria wirkt zu klein für die vielen Studenten, aber uns wurde gesagt, dass keine Probleme entstehen und jeder, der will, etwas zu essen bekommt. Auch konnte man sich ein Zimmer einer Studentin ansehen, die Größe und Ausstattung ist überraschend okay. Besonders gut gefallen hat mir die Bibliothek – genug Platz zum Arbeiten und die Büchermenge sah auch sehr gut aus. Auch der Gemeinschaftsraum ist klasse ausgestattet. Außerdem gibt es WLAN auf dem ganzen Campus.
Als weniger schön empfand ich allerdings, dass die Badezimmer von 5-10 Studenten geteilt werden. Außerdem ist der Weg vom Campus in Richmond Hill bis in die Londoner Innenstadt länger als vermutet, der Zug braucht zwar nur eine halbe Stunde, aber es dauert ein wenig, zum Bahnhof zu kommen.

Richmond selbst ist ein schönes, kleines, englisches Städtchen, und man bemerkt nicht wirklich, dass es noch zu London gehört. Es gibt alles, was man zum Leben braucht, plus noch ein paar Läden, die deutlich machen, das vor allem besser betuchte Menschen dort leben. Die Atmosphäre ist allerdings durchaus freundlich, und an einigen Stellen ist der Ausblick (vor allem auf die Themse) wunderschön.

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Bis Ende des Jahres will ich mich entschieden haben, ob ich mich als Gaststudentin dort bewerbe. Mal sehen, wie das ausgeht…

Smoothies!

Ich glaube, ich bin verliebt. In eine Menge Joghurt mit Obst aus dem Mixer. Seit ein Standmixer bei uns in der Küche steht, wird er pausenlos benutzt, einfach weil es so super einfach und super lecker ist.

Die bisher besten Kombinationen (ganz frei Schnauze):

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Banane Limetten Brombeere +Joghurt

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Pflaumen Nüsse Bananen Brombeeren Limetten +Joghurt

Erkenntnisse: Wer auf Farben außer Pink steht, sollte auf Brombeeren, auch in Kleinstmengen, auf jeden Fall verzichten. Fruchtmatsch ohne Zusätze ist okay, mit Joghurt aber besser. Limetten machen alles toll.

Das Ziel: London

Ich stehe gerade am Anfang vom Ende. Q2. 12.! Abi! Mein letztes Schuljahr hat angefangen, und wenn alles gut läuft, dann bin ich im Frühling durch. So langsam wird es auch Zeit, irgendwie ist die große Begeisterung daran schon seit vielen Jahren vergangen. Aber hey – was tut man nicht alles, wenn man jung ist? ;)

Aber was danach? Wer mich kennt, weiß, dass ich eine eher theoretische Person bin. Ich bin kein Mensch für Work and Travel oder ähnliches, ich denke lieber. Studium? Ja bitte! Aber wo? Was? Für diese Fragen brauche ich noch ein bisschen mehr Zeit.Deshalb plane ich derzeit ein Jahr im Ausland. Ich will Englisch lernen, richtiges, im Berufsleben sinnvolles Englisch (Mittlerweile wirkt Schulenglisch auf mich wie Namen tanzen..). Kleiner Haken an der Sache – keine Universität in den USA oder Kanada nimmt eine Studentin ohne Heimatuniversität für nur ein Jahr an, da zahlt man direkt für drei Jahre, den ganzen Bachelor, und zahlen nichts zurück, wenn man abbrechen sollte.

Ausweg: AIFS. Die Organisation verschafft exakt das, was ich möchte. Allerdings gefallen mir deren Unis außerhalb Europas nicht so gut, weshalb nur noch eine wirklich in Frage kommt. Und die liegt in einer meiner absoluten Lieblingsstädte. Richmond University London. London!!! Selten habe ich mich in einer Stadt so wohl gefühlt. Richmond Uni ist eigentlich eine amerikanische Universität, unterrichtet also nach dem Collegesystem. Man studiert sehr breit gefächert, lebt auf dem Campus… Fast wie im Film ;)
Bisher, nach einer kurzen Infoveranstaltung und langem Lesen auf der Website, wirkt das alles ziemlich ideal, also werd ich mir den ganzen Spaß Ende November einmal am Tag der offenen Tür richtig anschauen und dann entscheiden.

Natürlich sind hier meine Freunde. Meine Familie. Und all die Gewohnheit… Aber wie ich schon sagte – Was tut man nicht alles, wenn man jung ist?!
Wenn das klappen sollte… Ich lebe ein Jahr in London, lerne Englisch und eine Menge hoffentlich toller neuer Menschen kennen, kann nachdenken, planen… Das ist schon der Wahnsinn. Und bis dahin habe ich ein Ziel, auf das ich hinarbeiten kann. Könnte die ganze Lernerei, die jetzt losgeht, deutlich erträglicher machen. Denn ich meine… London!

 

#ALSIceBucketChallenge?!

Dank einem Blogger, der sich hier auch an der ein oder anderen Stelle bemerkbar gemacht hat, soll ich nicht mehr nur zuschauen, sondern mitmachen. Er meinte mich nominieren zu müssen. Danke. Wovon ich rede dürfte jeder jetzt schon wissen – Im Rahmen der Ice Bucket Challenge soll man sich entweder eimerweise Eiswasser über den Kopf schütten und/oder für die Erforschung der Nervenkrankheit ALS spenden, das ganze wird als Video auf Facebook gepostet . Gute Idee und witzige Aktion? Ja, auf jeden Fall!
Allerdings habe ich nicht unbedingt vor, so ein Video hochzuladen. Zugegeben, ich hatte eigentlich die Hoffnung, bei dieser Aktion übergangen zu werden ;). Ich werde mich auch nicht dadurch zu einer Spende „zwingen“ lassen – das mache ich, wenn ich es von mir aus möchte. Zudem gibt es Krankheiten, die aus quantitativen Gründen dringender erforscht werden müssen:


(Quelle: http://imgur.com/hyU8ohq)

Die Aktion mit der Challenge ist eine brillante Idee, um der Krankheit eine neue Art von Aufmerksamkeit zu verschaffen, die sie auch verdient. Man darf darüber allerdings auch nicht vergessen, dass andere Forschungen auch dringend Geld benötigen.