Watching You

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Verstört? Brauchst du nicht zu sein. Wahrscheinlich sehe ich dich gerade nicht mal (…oder vielleicht dooooch? ;)). Dank „tadaa“, der iPhone-App, sehen meine Augen aus wie von einem Thriller-Teaserplakat – grundsätzlich sind sie doch etwas netter. Hoffe ich doch zumindest, jedenfalls ist noch niemand wegen meines Anblicks vor Angst erstarrt.

Man kann unter Menschen sein, ohne mit Menschen zu sein, und das ist nicht direkt „unsozial“. Manchmal macht es einfach Spaß, sich in eine Ecke eines Cafés (wobei Starbucks mein Favorit ist – gratis WLAN!) zu setzen und andere Leute zu beobachten. Wenn man etwas genauer schaut, gibt es eigentlich immer etwas Unterhaltsames. Unglaublich, wie frei sich der Ein oder Andere fühlt, sobald er oder sie unterwegs ist. Oder wie Jordan Baker es etwa in „Der große Gatsby“ ausdrückt – große Partys bieten mehr Privatsphäre als kleine. In der Masse geht man unter und wird unauffällig. Es sei denn, jemand schaut genauer und entdeckt die kleinen Geheimnisse, die jeder einzelne preisgibt, ob bewusst oder nicht. Manchmal erfährt man Dinge, die lustig sind, manchmal hat man das Gefühl, völlig fremde Menschen ein wenig zu kennen, oder man verliert den Glauben an die Welt, weil einige Menschen pure Idiotie beweisen. So oder so – es kommen beim Beobachten immer Gedanken oder Ideen zum Vorschein, die man vorher nicht hatte, hin und wieder verändert es den ein oder anderen sogar. Also dann: Kaffee bestellen, Laptop oder Buch raus und schauen, was die Umwelt zu verdecken versucht!

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