Tage ohne Spezielles

Manche Leute scheinen es zu schaffen, sich jeden Tag wunderbar zu beschäftigen. Immer was zu tun. Mal mehr mal weniger schön, aber wenigstens nicht gelangweilt; das ist die Antwort, die man erhält, sollte man es wagen zu fragen, ob ein Tag Ruhe nicht auch etwas Schönes an sich hätte. Wenn man es schafft, immer zu Tun zu haben und glücklich damit ist – ok! Zeit für sich zum Entspannen braucht man trotzdem, kann ich aus Erfahrung jedem versprechen. Die letzte Zeit hatte mehr oder weniger durchgehend Sinn für mich, jetzt geht das zu Ende, eine Zeit ohne tiefgreifende Verpflichtungen und Termine steht an. Irgendwie freue ich mich darauf. Mehrmals Fahrschule die Woche – wenn ich will, Freunde treffen – wenn ich will, ansonsten Dinge unternehmen – wenn ich will. Und wenn ich nicht will, dann wird gelesen. Ferngeschaut. Durchs Netz gesurft. Musik gehört. Geschlafen. Oder einfach am Fenster gesessen. Eine Zeit ohne konkrete Pläne. Immer wieder genial.
Am Wochenende ist eventuell mein Zimmer fällig, jedenfalls muss aufgeräumt werden, vielleicht fange ich auch mal wieder an zu streichen, dann wollte ich mal wieder backen und mit meiner Facharbeit anfangen (ESZB, Finanzmarktkrise, kommt in den nächsten Monaten wohl noch ein größerer Post zu), unter Umständen wird der Berg Hausaufgaben etwas reduziert werden. Aber kein Stress, nichts davon muss jetzt sein, ob’s erledigt wird oder nicht hängt von der Motivation ab. Wo wir wieder beim Schönen wären!

Dazu passend auch der dieswöchige (kein Wort, I know) Freitagsfüller:

1.  Zu wenig Pläne gibt es manchmal nicht.

2.  Kein Schnee aber trotzdem kalt.

3.  Das Gute ist immer irgendwo, auch wenn man’s nicht direkt sieht.

4.  Man sollte reden oder einfach schlafen im Fall von totaler Erschöpfung .

5.  Zwischen alleine sein und sich allein fühlen gibt es große Unterschiede.

6.   Auch mal runterkommen –  das funktioniert!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Telefonate und meinen Laptop , morgen habe ich nichts fest geplant und Sonntag möchte ich genau so fortfahren!

Worauf ich hinaus will? Auf nichts! Auf grundsätzlich gar nichts! (Mit einem leichten Hauch „Die Welt geht von ein bisschen Entspannung auch nicht unter“ an alle dauerhaft-unter-Strom-Stehenden unter den Lesern ;) Aber Belehren ist auch nicht das Ziel, so prinzipiell ;))

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