Der Wechsel zu Kontaktlinsen

Die letzten paar Jahre über habe ich meine Brille getragen, mal mehr, mal weniger, der Kurzsichtigkeit sei Dank. So schön Brillen auch manchmal sein können – irgendwann wird es lästig, dauernd Gläser putzen zu müssen, beim Rausgehen in die Kälte oder Öffnen eines Backofens nichts mehr zu sehen, ein eingeschränktes Sichtfeld zu haben, sich im Sommer dauernd über die Nase wischen zu müssen und und und. Die Lösung? Kontaktlinsen! Eigentlich dachte ich, das wäre nichts für mich. Immerhin muss man sich mit dem Finger auf die Pupille tippen… Egal, Optikertermin ausgemacht, Sehtest gemacht, Linsen bestellt, eine Woche gewartet, zum Optiker zurück, Linsen eingesetzt bekommen, nach einer halben Stunde noch einen Sehtest gemacht. Dann wurde mir erklärt, wie man die Linsen herausnimmt und einsetzt, und schon war die Sache erledigt.
Die ersten  Tage mit Linsen waren nicht ganz so lustig. Am ersten Abend habe ich um die 20 Minuten gebraucht, um die Linke herauszunehmen, nach fünf Minuten tat das Auge schon so weh, dass ich eigentlich aufhören wollte, aber irgendwie musste ich das verdammte Ding ja herausbekommen. Am nächsten Morgen dauerte es etwa 5min um beide Linsen einzusetzen, abends um die 5 um beide herauszunehmen – schon viel erträglicher. Mittlerweile, nach 4 Tagen, sind sie beim ersten Versuch drin und ebenso beim ersten oder zweiten draußen. Auch wenn es anfangs ganz anders scheint – man gewöhnt sich unglaublich schnell daran.
Das Tragen der Linsen ist eigentlich sehr angenehm. Allerdings trocknen sie den Tränenfilm ein wenig aus – das ist vor Allem im Winter durch die Heizungen ein Problem hab‘ ich gehört -, deswegen benutze ich noch Augentropfen extra. Abends nehme ich jedoch trotzdem gerne noch die Brille, vor allem, wenn man noch liest oder fern sieht und weiß man wird dabei fast einschlafen, ist es vorteilhaft nur noch schnell das nervende Gestell abzusetzen anstatt noch an den Augen herumdrücken zu müssen, um die Linsen herauszubekommen.

Ich kann jedem, der überlegt zu Kontaktlinsen zu wechseln, nur dazu raten, es auf jeden Fall zumindest auszuprobieren. Die allererste Zeit ist umständlich, aber schon nach wenigen Tagen lohnt es sich!

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4 Kommentare

  1. Puh, bin ich froh, dass ich keine Brille brauche. Noch zumindest. ;)
    Na ja, bei uns besteht Karneval eigentlich hauptsächlich aus Partys, Alkohol und schrillen Verkleidungen, da ist das schon ganz lustig.
    Cool, das mit der eigenen Domain! Ich habe auch schon mal überlegt, aber solange meine Leserzahl weiterhin so unterirdisch bleibt, muss ich damit eigentlich nicht anfangen.
    LG 💕

    1. meine Erfahrungen der letzten tage zeigen überraschenderweise, dass die Besucherzahlen seit dem domainwechsel deutlich gestiegen sind :o eventuell ist das nur ein vorübergehendes Phänomen, aber wenn nicht wäre das natürlich genial ;)
      ja, karneval bei uns ist eigentlich auch nicht mehr als Alkohol, Alkohol und peinlichen videos auf Facebook im Nachhinein, wenn man das mag ist das natürlich super ;)
      LG!

      1. Wow, cool! Hm. Mehr Besucherzahlen würden mir auch nicht schaden. Ego und so. ;)
        Hm, die Videos halten sich bei uns in Grenzen. Hier amüsiert man sich später in den WhatsApp-Gruppen drüber, aber öffentlich wird sowas selten. Man hält schließlich zusammen :D
        LG 💕

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